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House dreaming

Ich traeume von einem Haus ... von unserem eigenen Haus, das wir endlich kaufen koennen, anstatt immer nur Miete zu zahlen. Erik und ich reden schon seit Jahren darueber, aber er hat immer Einwaende, von wegen es sei zu gefaehrlich: Was ist, wenn wir eine Hypothek aufnehmen und dann der eine oder andere von uns seine Arbeit (und damit das Einkommen) verliert?

Aber wir sind im Moment naeher daran, uns wenigstens ein paar Haeuser anzusehen, als je zuvor. Wir haben eine "preapproval" beantragt (keine Ahnung, wie man das auf Deutsch sagt; "Hypothek" musste ich eh schon im Woerterbuch nachschlagen). Wir haben gutes Kredit und keine Schulden. Und auf dem amerikanischen Immobilienmarkt ist alles im Moment so viel guenstiger als normal - sowohl die Preise als auch der Zinsprozentsatz. Ich suche seit einer Weile gute Angebote im Internet, hab sogar eins von den Haeusern besichtigt, aber es war ausser unserer Preisspanne (was ich nicht heute fuer viele finanzielle Begriffe lerne! Danke, leo.org!) Erik hat sich immerhin bereit erklaert, mit mir zu gehen, wenn ich mir das naechste Haus anschaue, und zwar am kommenden Wochenende.

Was ich mal gerne wuesste, ist, wie manche Leute es hinbekommen, sich gar nicht nach einem Eigenheim zu sehnen - die es irgendwie akzeptiert haben, dass sie es sich nicht leisten koennen oder sogar nicht wollen. Unsere deutschen Besucher vom letzten Sonntag haben davon erzaehlt, dass sie gluecklich schon seit Jahren im gleichen Doppelhaus mieten und we auch weiter tun wollen. Weil wir uns aber noch nicht so gut kennen, habe ich sie nicht gefragt, ob oder warum sie denn kein Haus besitzen wollen. Es ist doch der amerikanische Traum! Aber sie sind ja nicht uebliche Amerikaner. Was ich mich auch gefragt habe, ist, warum sie ueberhaupt in den USA bleiben - ihre Soehne sind zweisprachig, und der politische und wirtschaftliche Ausblick in Deutschland scheint mir viel besser als in Amerika. Beide haben die Kompetenzen, eine gute Arbeit zu bekommen, und beide machen auf Facebook ziemlich viele Bemerkungen, die Occupy Wall Street unterstuetzen. Ich hoffe, ich bekomme mal die Gelegenheit, sie zu fragen, was fuer Gruende sie haben, hier zu bleiben, oder ob sie tatsaechlich mal vorhaben, nach Deutschland ueberzusiedeln. Etwas Besseres fuer die zweisprachige Erziehung der Soehne koennte es ja gar nicht geben ...


I see that I really don't have time to do a proper translation. Maybe this is a trend? Anyway, I'm dreaming, once again, of buying a house, and I feel like I've got Erik closer than ever before to being willing to consider it. We applied for and received a preapproval, and last night I was looking at a house online that is within our price range. When I asked Erik if he would be willing to go see it with me - instead of just babysit Cecily while I go off and look at a house on my own, like last time - he said yes.

What I'd like to know, though, is how some people manage to be perfectly happy without ever owning a home; who have accepted that they just can't afford one or don't even want one. Our German visitors from last weekend were telling us they have rented in the same duplex for years, and they intend to keep doing so. I felt like we haven't gotten to know each other well enough yet for me to ask, don't you want to buy your own house? In other words, don't you want the American Dream? Or for that matter, why are you still here in the States at all? Your sons are growing up bilingually already, the German political and economic state has got to be better than what we've got here, and both husband and wife have good skills that could probably get them jobs in Germany. Both of them also make frequent Facebook posts in support of Occupy Wall Street. I really hope the opportunity presents itself for me to ask them about this sometime!
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